Presse/Aktuelles
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27. Januar 2006

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und
Eröffnung der "Gestapoausstellung" im Grenzmuseum "Schifflersgrund"

 

Grußwort von Dr. h.c. Paul Spiegel,dem Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland, anlässlich der Eröffnung der Ausstellung über das Wirken der Gestapo in der NS-Zeit im Rahmen der Veranstaltung am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus im Grenzmuseum Schifflersgrund/Bad-Sooden-Allendorf am 27.1.2006

Sehr geehrte Mitglieder des Arbeitskreises Grenzinformation,
sehr geehrte Gäste der Gedenkveranstaltung im Grenzmuseum Schifflersgrund,
sehr geehrte Damen und Herren,

wer interessierten und insbesondere jungen Menschen Verlauf und Hintergrund der Wiedervereinigung Deutschlands nahe bringen will, wird zunächst erklären müssen, wie es zur Teilung Deutschlands kam.
Die Entstehung zweier deutscher Staaten bis hin zum Bau der Mauer sind Folgen eines in seiner Unmenschlichkeit unvergleichlichen Krieges, der von Deutschland ausging und von Deutschen in aller Härte geführt wurde. Das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte, der millionenfache, systematische Mord an sechs Millionen jüdischen Kindern, Frauen und Männern, am Volk der Roma und Sinti und Hundertttausenden Angehörigen anderer Minderheiten, wurde von Deutschen verübt. Diese bis heute unfassbare Tatsache darf niemals in Vergessenheit geraten.

Die Mitglieder des Arbeitskreis Grenzinformation, deren Engagement wir die Ausstellung im Grenzmuseum Schifflersgrund zur deutschen Teilung und Wiedervereinigung ebenso verdanken wie die ergänzende Ausstellung über das Wirken der Gestapo im NS-Gau Thüringen in den Jahren zwischen 1933 und 1945, verdienen Lob und Anerkennung.
Mit der klugen Entscheidung, aus Respekt gegenüber den Millionen Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft die Geschichte der Geheimen Staatspolizei - der Gestapo- zu dokumentieren, haben sie glaubhaft zum Ausdruck gebracht, wie sehr ihnen an einem differenzierten Blick auf die jüngste deutsche Geschichte gelegen ist. Der nahe liegenden Versuchung, den Focus ihrer Betrachtung allein auf die deutsch-deutsche Nachkriegsgeschichte und die durch Leid und Unterdrückung gekennzeichnete Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik zu richten, sind die Ausstellungsmacher nicht erlegen. Für die Überlebenden des Holocaust und ihre Angehörigen ist diese Geste ein wichtiges Zeichen der Solidarität, das es zu würdigen gilt.

Dies umso mehr als, das grausame Wirken der Gestapo besonders eindringliches Anschauungsmaterial bietet, um den Wandlungsprozess vermeintlich hilfsbereiter und unbescholtener Schutz- und Ordnungspolizisten zu blutrünstigen, gewissenlosen Mordgesellen, kaltblütigen Schreibtischtätern und Handlangern der Vernichtungs-Maschinerie nachzuvollziehen.
Das Ausmaß an Willkür, fehlendem Unrechtsbewusstsein und - was am schlimmsten ist -Gewissenlosigkeit ruft auch Jahrzehnte später noch Bestürzung hervor. Leider ist in den vergangenen Jahren stetig die Zahl derer gewachsen, die die Gräueltaten der Nationalsozialisten verleugnen, ja glorifizieren und durch Gewalttaten ihre rassistische, antisemitische Gesinnung zum Ausdruck bringen. Der von den deutschen Sicherheitsbehörden für das Jahr 2005 festgestellte Anstieg rechtsradikaler Straftaten um 30% muss alle aufrechten Demokraten alarmieren. Politik und Gesellschaft sind gefordert, sich dieser Bedrohung unseres Gemeinwesens zu stellen und jede Form rechter Gewalt unnachgiebig zu verfolgen.

In diesem Sinne würde ich es begrüßen, wenn die Ausstellung über die Geschichte und das unmenschliche Wirken der Gestapo im Grenzmuseum Schifflersgrund von möglichst vielen Schulklassen und jungen Erwachsenen besucht wird. Mit entsprechender Nachbereitung, vielleicht sogar einem Gespräch mit einem Zeitzeugen, werden die jungen Besucherinnen und Besucher - so meine Hoffnung - die Bedeutung des niemals an Aktualität einbüßenden Appells: "Nie wieder!" verstehen und beherzigen.

Herzlichst Paul Spiegel

Eröffnung der Gestapoausstellung Volk der Richter und Henker Tag des Gedenkens
 
Herr Schneider
Herr Dr.Schneider,
Landeskriminalamt Thüringen
Herr Schlichting
Herr Schlichting,
Leiter der Landeszentrale
für politische Bildung Thüringen
Herr Köster
Herr Köster,
Polizeidirektion Nordhausen

Von Dichtern und Denkern zu Richtern und Henkern Presseartikel
Volk der "Richter und Henker"
Ausstellung über die Gestapo eröffnet
Presseartikel
Volk der "Richter und Henker"
(TLZ.de 28.01.06)
Presseartikel
Richter und Henker
(HNA - 28.01.06)
Presseartikel
Öffentlich kahl geschoren
(HNA - 28.01.06)
Presseartikel


13. Februar 2006

Ausstellungseröffnung das "Grünen Band"
Grüne Verbindung
TA vom 14.02.06
Das Grüne Band
TLZ vom 14.02.06

Marktspiegel vom 21.02.06

Todesstreifen wird Lebenslinie -
Dauerausstellung zum Grünen Band im Grenzmuseum und neue Pläne


Drei Länder - ein beispielhaftes Projekt: Hessen, Niedersachsen und Thingen wollen den ehemaligen Grenzstreifen zum Naturschutz- und Erlebnisprojekt machen. Sie haben Fördergelder beim Bund beantragt. Eine Ausstellung im Grenzmuseum Schifflersgrund wirbt nun für das Grüne Band und die Kooperation.

Heinz Sielmann hatte ein Vision: Als er 1988 einen Film er die Tier- und Pflanzenwelt entlang des Todesstreifens quer durch Deutschland machte, wünschte er sich, dass die Grenze fallen me und ein Naturpark - das grüne Band - von der Ostsee bis zum bayrischen Wald entstehen könne.

An den Traum des berühmten Naturfilmers erinnerte während der Ausstellungseröffnung "Das Grüne Band" Ulrich Simmat, Mitarbeiter der Heinz-Sielmann-Stiftung mit Sitz auf Gut Harbigshausen bei Duderstadt.
Die Grenze ist gefallen, f manche fast vergessen, den Naturpark gibt es nicht. Die Klung der schwierigen Eigentumsverhältnisse und die Natur selbst haben das verhindert. Denn manche Bereiche sind mittlerweile schwer zugänglich.

Das weiß auch Ulrich Simmat, denn die Sielmann-Stiftung betreut im Projekt "Grünes Band Eichsfeld" mit seiner Länge von 77 Kilometer einen Acht-Kilometer-Streifen. "Das hat Appetit gemacht", sagt Simmat. Appetit auf mehr. Deshalb ist die Sielmann-Stiftung als Träger für das neue 3-Länder-Projekt geplant.

Die neue Dauerausstellung im Grenzmuseum im Containern, die vom Werra-Meier-Kreis gestiftet wurden und vor dem Eingang stehen, soll ebenfalls Appetit machen. Vor allem jungen Leuten, die für den Naturschutz im einstigen Todesstreifen sensibilisiert werden sollen, wie Wolfgang Ruske sagt. So werden dort Projekte der Naturparke vorgestellt, Bilder von Fünftklässlern aus Diedorf (Thingen) zeigen die Grenze aus deren Sicht. Und es gibt Infos er das Grüne Band sowie die Sielmann-Stiftung.

Wolfgang Ruske, Thomas Heddergott (Verwaltungsgemeinschaft Uder) und Kurt Stross (Werra-Meier-Tourstik) erwarten sich über die Ausstellung und vom Grünen-Band-Projekt mehr Besucher und Impulse für den Fremdenverkehr im sanften Tourismus. Für Stross ist das Grüne Band "ein wichtiges Projekt für die gesamte Region". Für den Naturschützer Simmat bleibt der Streifen aber auch ein politisches Mahnmal.

Von Thomas Kopietz

  

Eröffnung der Dauerausstellung "Das Grüne Band - Flora und Fauna im Grenzgebiet". Sie erläutert die vielschichtigen Ziele des länderübergreifenden Naturschutzgroßprojektes, das nicht nur dem Naturschutz, sondern auch dem Tourismus und der Regionalentwicklung dienen soll.


Grünes Band Thüringen
(Gemeindenachrichten, Höhberg Echo Nr. 03/06)


19. Februar 2006

Buchlesung Buchlesung Buchlesung

40 interessierte Bürger fanden sich am Sonntag im Grenzmuseum "Schifflersgrund" ein, um von Frau Elisabeth Schuster, Hann. Münden, Buchauszüge aus dem Band "Reite Schritt, Schnitter Tod!" zu hören. Die Herausgeberin des erschütternden Dokuments über das Leben und Sterben von Häftlingen in sowjetischen Speziallagern auf deutschen Boden, erzählte dabei auch die Inhaftierung ihres Vaters, der im Speziallager Nr. 1 des NKWD Mühlberg/Elbe ums Leben kam.


20. Februar 2006
 
Vortrag      Am 20.02.2006 fand ein Vortrag über "Muhammed-Karrikaturen, Proteste in der muslimischen Welt, Aufruf zum Dschihad?" statt. Eingeladen haben der Arbeitskreis Grenzinformation e. V. und die Deutsche Atlantische Gesellschaft.


26. März 2006
 
Buchlesung mit Michael Dullau Buchlesung mit Michael Dullau
Buchlesung mit Michael Dullau:
Michael Dullau, Autor des Romans "Grenzland" stellte am 26.03.06 im Grenzmuseum sein Werk vor.


23. April 2006
 
Buchlesung Bettina Effner und Helge Heidemeyer Buchlesung Bettina Effner und Helge Heidemeyer
Buchvorstellung am 23.04.06 mit Bettina Effner und Helge Heidemeyer
"Flucht im geteilten Deutschland"


8. Mai 2006
 
Erinnerungsveranstaltung
HNA 8.5.06 - Erinnerungsveranstaltung an das Kriegsende am 08.05. 1945


14. Mai 2006
 
Platzkonzert Platzkonzert Platzkonzert
Ausstellungseröffnung Ausstellungseröffnung Ausstellungseröffnung
Platzkonzert anschließend Ausstellungseröffnung "Opposition und Widerstand in der DDR"


21.05.06

Internationaler Tag des Museums
 
Internationaler Tag des Museums       Internationaler Tag des Museums


17.06.06

Gedenkveranstaltung "15 Jahre Grenzmuseum Schifflersgrund"
Gedenkveranstaltung Gedenkveranstaltung Presseartikel
Gedenkveranstaltung Gedenkveranstaltung Presseartikel
Feierstunde am 17.06.2006 im Grenzmuseum:
15-jähriges Bestehen und Gedenken an 17.Juni 1953

Presseartikel Presseartikel


01.07.06

Ausstellungseröffnung "Vom BGS zur Bundespolizei"
BGS BGS BGS
BGS  


13.08.2006

Gedenktag des Mauerbaus
Gedenktag des Mauerbaus
 
Gedenktag des Mauerbaus
(HNA 12.08.06)
Gedenktag des Mauerbaus
(HNA 15.08.06)
Gedenktag des Mauerbaus Gedenktag des Mauerbaus Gedenktag des Mauerbaus
Gedenktag des Mauerbaus
(TA 14.08.06)


Grenzmuseum "Schifflersgrund" unterstützt Kinderhospitz Mitteldeutschland
Unterstützung Kinderhospitz Mitteldeutschland


Buchlesung Buchlesung

Am Dienstag, den 12.September 2006 las der Berliner Schauspieler, Kabarettist und Autor Lutz Stückrath im Grenzmuseum "Schifflersgrund" aus seinem aktuellen Buch „Gute Seiten, schlechte Seiten“. Unter den Augen der ca. fünfzig Gäste lief Stückrath zur Hochform auf. Teilweise stehend und mit ausgeprägter Körpersprache nahm er die Hörer mit auf eine Reise durch sein eigenes Leben, das auch untrennbar mit der ehemaligen DDR verbunden war.


Thüringer des Monats BSA - Kurier
Nr.10/2006


Tag der Einheit am 03.10.2006
Tag der Einheit
Tag der Einheit
TA 04.10.2006
Ökumenischer Gottesdienst-Tag der Einheit
HNA 05.10.2006


Neue Kettenfahrzeuge

Grenzmuseum Schifflersgrund:
Neue Kettenfahrzeuge
(BSA Nov. 2006)
Grenzmuseum plant Beobachtungsturm

Ausguck ins Werratal,
Grenzmuseum plant Beobachtungsturm
(HNA 01.11.06)
Tag des Mauerfalls

Tag des Mauerfalls,
Gedenkveranstaltung im Grenzmuseum
(BSA Nov. 2006)
Brigadegeneral zu Gast

Brigadegeneral zu Gast
(TLZ 29.11.2006)
Ex-ISAF-Führer

Ex-ISAF-Führer
Achim Lidsba besucht
das Grenzmuseum
(HNA 05.12.2006)
Hochrangiger Besuch

Hochrangiger Besuch
im Grenzmuseum
(BSA 01.12.2006)


Tag des Mauerfalls, Gedenkveranstaltung im Grenzmuseum Schifflersgrund
 
Tag des Mauerfalls

TLZ 14.11.06
Tag des Mauerfalls

HNA 13.11.06
Tag des Mauerfalls

BSA-Kurier 12/2006