| 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002 | 2001/2000 |
Leben gegen den Schatten des Vaters (TLZ v. 06.09.2000) Das wirksamste Mittel gegen Rechtsextremismus ist “sachliche Information und nicht bloß Phrasen”, sagte gestern Nachmittag Marin Bormann, Sohn des Hitler-Sekretärs Martin Bormann, auf eine Frage nach seinem Vortrag im Grenzmuseum “Schifflersgrund”, der über 100 Zuhörer fesselte. Für den 70-jährigen pensionierten Reliogiomslehrer ist die Aufklärung der Jugend über die NS-Ideologie zur Lebensaufgabe geworden. Versöhnung als Rettung (HNA v. 07.09.2000) Eine Lesung von Martin Bormann bildete am Dienstagnachmittag den Auftakt für eine Vortragsreihe gegen Rechtsradikalismus, die das Grenzmuseum Schifflersgrund organisiert. Was tun mit einem Vater, der Hitlers Sekretär und Reichsleiter war? Einem Vater, der seit 1933 zum engen Kreis Hitlers gehörte? Wie mit seinem Leben leben?
Rekordbesuch am Feiertag im Grenzmuseum (HNA v. 05.10.2000) Fast 2000 Menschen haben am Tag der deutschen Einheit das Grensmuseum Schifflersgrund besucht. Dies ist neuer Rekord. Höhepunkt war am Nachmittag ein ökumenischer Gottesdienst mit rund 800 Teilnehmern, der von Geistlichen aus Ost und West gestaltet wurde. Im Museum war zeitweise kein Durchkommen - mehrere Reisegesellschaften machten Station. Auf besonderes Intersse stieß der renovierte Beobachtungsturm. Ökumenischer Gottesdienst - Zeichen der Verbundenheit (HNA v. 05.10.2000) Auf dem Gelände des Grenzmuseum fand am 10. Jahrestag der deutschen Einheit der bisher besucherstärkste Ökumenische Gottesdienst statt. “Nicht die Politiker seienam Tag der Einheit wichtig, sondern die Menschen, zumal jene, die den Prozess der Wende bewirkt hätten...”, so der Bad Sooden-Allendorfer Pfarrer Herrmann. |
||||
|
||||
Tag der Freude und der Hoffnung - Vogel und Koch erinnerten an den Jahrestag der Grenzöffnung Am 9. November 2000 weilten die Ministerpräsidenten von Thüringen und Hessen, Bernhard Vogel und Roland Koch, in unserem Museum. Nachdem sie am Mahnmal für Heinz-Josef Große, der 1982 bei einem Fluchtversuch erschossen wurde, Kränze niedergelegt hatten, forderten sie die über 500 Besucher aus dem grenznahen Raum auf, sich aktiv an der Gestaltung der deutschen Einheit zu beteiligen. Veranstaltungen im Grenzmuseum Schifflersgrund Diskussionsrunde im Grenzmuseum Schifflersgrund,Verfassungsschutzchef im Gespräch. Kein Ende beim Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern - können die USA vermitteln? “Pax Americana im Nahen Osten - hat der Friedensprozess noch eine Chance ?” war das Thema einer Veranstaltung der Deutschen-Atlantischen-Gesellschaft e.V., die am 28.11.2000 rund 80 Besucher in den Wappensaal von Bad Sooden-Allendorf lockte. Dazu hatten die sogenannten “Atlantiker” des Arbeitskreises Thüringen sozusagen landesübergreifend eine Expertenrunde von Politologen eingeladen, die über die Rolle der USA bei der Konfliktbewältigung und Problemlösung in der nahöstlichen Krisenregion referierten. “Die Vereinigten Staaten sind nach Ende der bi-polaren Konfrontation als einzig wirkliche Weltmacht übrig geblieben. Sie müssen sich daher auch weiterhin als der entscheidende Ordnungsfaktor in der Region engagieren.”, leitete Martin Ruske für die atlantische Gesellschaft vorab ein. Dr. Markus Kaim, Wissenschaftlicher Assistent des Lehrstuhls und profunder Kenner der US-Außenpolitik, beschrieb anschließend den Zuhörern die Voraussetzungen und Zielvorstellungen einer amerikanischen Friedensordnung im Nahen Osten. Bei dieser “Pax Americana” könnten die Vereinigten Staaten in verschiedenen Funktionen je nach aktueller Lage als bloßer Vermittler, Verhandlungsführer, Stabilisierer mit Richtungsvorgaben oder letztlich als Sicherheitsgarant auftreten. Der Konflikt zwischen Israelis und Arabern habe für die USA immer schon einen sehr hohen Stellenwert gehabt, da es neben dem Schutz des jungen israelischen Staates innerhalb der Region auch um grundlegende globale politische und ökonomische Interessen gehe. Wie sehr die amerikanische Innenpolitik von der Beziehung zu Israel geprägt ist, bewies abschließend Oliver Lembcke vom Institut für Politikwissenschaft in Jena. Der Spezialist für das Regierungssystem der USA machte deutlich, daß es in Gesellschaft und Politik der Amerikaner eine deutliche “pro-Israel”-Einstellung gebe. Diese fordere förmlich eine dauerhafte Unterstützung des Landes im Nahen Osten und sei letztlich auch ganz entscheidend für die amerikanischen Wahlen. So hätten auch die beiden Bewerber um das Amt des Präsidenten, George W. Bush und Al Gore, trotz ihrer unterschiedlichen Parteizugehörigkeiten bei allen Interviews niemals Zweifel an der weiteren Förderung Israels und des Friedensprozesses aufkommen lassen, um die eigenen Wahlchancen nicht zu gefährden. Wie die abschließende Diskussion zwischen Zuhörern und Referenten zeigte, wird die nahöstliche Krisensituation wohl weiter anhalten. Auf der Suche nach einer Lösung des Konfliktes werden die USA auch weiterhin als Vermittler und Partner Israels auftreten, um die Streitparteien wieder an einen Tisch zu setzen. Pax Americana als vielleicht letzte Chance für einen dauerhaften Frieden in Jerusalem, dem Gaza-Streifen und der West.Bank ? Gerade zur Weihnachtszeit ein Wunsch, der dringend erfüllt werden sollte.
CD im Grenzmuseum erhältlich Zeitgeschichte so zu präsentieren, dass sie zu einem Erlebnis wird, ist das Anliegen unserer CD-ROM.
Herr Ablaß, ehemaliger Staatssekretär im Ministerium Eppelmann übergab geschichtsträchtige Dokumente an Mitarbeiter des Grenzmuseums
Gedenken an die Opfer des 17. Juni 1953 An die blutige Niederschlagung des Volksaufstandes am 17.6.1953 wurde gestern im Grenzmuseum Schifflersgrund erinnert.
|
||||
|
Tag der Deutschen Einheit Zum Tag der Deutschen Einheit am 3.10.2001 kamen über 500 Besucher ins Grenzmuseum Schifflersgrund.
|
||||
|
Die innere Sicherheit auf dem Prüfstand (6.11.2001) Blickpunkt Heiligenstadt /Obereichsfeld
Siegbert Spiegel (links) vom Arbeitskreis Grenzinformation e.V. führte die Parlamentarische Staatssäkretärin Dr. Cornelia Sonntag-Wolgast durch das Grenzmuseum Schifflersgrund. In der Mitte der 1. Vorsitzende Wolfgang Ruske. | ||||
|
||||



Der von Wolfgang Ruske geleitete Arbeitskreis unterstützt mit Nachdruck die TLZ-Initiative "Thüringen tolerant". Gemeinsam müsse sich rechtsextremistischen Auswüchsen und Gedankengut entgegengestellt werden. Der Präsident des Bundesamtes für den Verfassungsschutz, Heinz Fromm, der Koordinator für den Verfassungsschutz im Thüringer Innenministerium Miachel Eggers und die stellv. TLZ-Chefredakteurin Gerlinde Sommer referierten über die Gefahren des Extremismus.Vor über 100 thüringer und hessischen Mitbürgern kamen die Gesprächsteilnehmer zur Auffassung, daß die Lehren aus 2 Diktaturen lauten: Gleichgültigkeit stärkt den Extremismus. Demokratie sei verletzlich, sagte Präsident Fromm und rief auf, gemeinsame Anstrengungen gegen Extremisten zu unternehmen.





